Nachrichten
Europaweit fordern Tausende Verbraucher faire und grüne Handys
Mitglieder von makeITfair aus Deutschland, Ungarn, den Niederlanden und Schweden haben am Nikolaustag den europäischen Mobilfunkanbietern in ihren Ländern tausende Unterschriften überreichen. In Deutschland erhalten T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 die Weihnachtspost ihrer Kunden in Berlin durch den Nikolaus überreicht: Darin werden sie aufgefordert, faire Handys produzieren zu lassen und anzubieten. Solch einem Wunsch sind die Anbieter bislang nicht gefolgt.
Den Minenarbeitern im Ost-Kongo eine Stimme geben
Elektronikfirmen müssen sich stärker für konfliktfreie Rohstoffförderung einsetzen
Aktuelle Situation der Arbeitsrechte bei Foxconn/China
Bericht untersucht Entwicklungen nach Suizidfällen bei Elektronikzulieferer.
Offener Brief an Nokia aus Anlass des Nokia Menschenrechtsgipfel
Aus Anlass des Menschenrechtsgipfels von Nokia (29-30.9.2010, Helsinki), veröffentlichten das Netzwerk GoodElectronics und makeITfair einen offenen Brief an Nokia. Nokia setzt ausdrückliche die Themen „living wage“ (existenzsicherne Löhne) und „spezial economic zones“ (Sonderwirtschaftszonen) auf die Agenda. GoodElectronics und makeITfair unterstützen dies, weisen aber darauf hin, dass diese wichtigen Themen in Zusammenhang mit anderen sozialen und ökonomischen Faktoren zu sehen sind. Der offene Brief benennt eine Reihe von wichtigen Punkten, in denen Nokia aktiv werden sollte.
Verbraucher verlangen faire und umweltfreundliche Mobiltelefone
Nach der gestrigen Vorstellung der 4. iPhone Generation protestieren heute Menschenrechtsaktivisten weltweit sowie in Berlin gegen unfaire Arbeitsbedingungen im Mobilfunksektor. Dabei erinnern sie an die zehn Menschen, die sich in den vergangenen Monaten beim weltgrößten Elektronikhersteller Foxconn in China umgebracht haben. Diese Arbeiter haben unter anderem Einzelteile für iPhones hergestellt. Parallel dazu startet Germanwatch mit dem europäischen Projekt makeITfair eine Postkartenaktion, um Mobilfunkanbietern wie T-Mobile, e-plus oder Vodafone zu zeigen, dass es eine Nachfrage für fair produzierte und ökologisch nachhaltige Telefone gibt.
Selbstmorde bei Foxconn in China: Ein erschreckendes Beispiel für die Zustände im Elektroniksektor
In der Foxconn Fabrik in Longhua (Südchina) kam es den letzten Monaten zu einer Reihe von Selbstmorden. 12 Beschäftige, zwischen 18 und 24 Jahre alt, haben versucht sich das Leben zu nehmen, von denen Berichten zufolge 10 gestorben sind. Foxconn ist ein großes Taiwanesisches Elektronikunternehmen, das für alle großen globalen Markenhersteller produziert. Foxconn fertigt Computer, Fernseher, Spielkonsolen, MP3-Player, Mobiltelefone und Smartphones, darunter auch das iPhone von Apple und die Nintendo Wii.
Filmdokumentation: Die versteckten Kosten Deines Handys
Welche Auswirkungen hat der Handyboom auf Indien? Was können wir tun? Die Dokumentation „Gnadenlos billig“ zeigt wie Handys produziert und entsorgt werden.
Platin unter unseren Füßen
Eine neue Fotobroschüre zeigt eindrücklich, wie Gemeinden in Südafrika vom Platin- und Palladium-Abbau betroffen sind.
Bedeutende Verbesserungen bei einem Hersteller von Handy-Ladegeräten in Shenzhen
Jedes zweite Handy ist in China produziert. MakeITfair veröffentlichte 2008 einen Bericht über die schlechten Arbeitsbedingungen bei den Fabriken, die für die Handyhersteller produzieren. Ein Jahr später wurden zwei der Fabriken (die Ladegeräte an Nokia, Motorola, Samsung und LG liefern) erneut überprüft. Seit der Veröffentlichung des ersten Berichtes von makeITfair wurden bedeutende Verbesserungen vorgenommen, wie ArbeiterInnen berichten. Die Verbesserungen umfassen die Bereitstellung von adäquater Schutzkleidung sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutztrainings. Trotzdem bleiben signifikante Probleme bestehen, so etwa übermäßige Überstunden und medizinische Untersuchungen vor der Einstellung.
makeITfair Antwort auf Nokia
Wir begrüßen Nokias Aussage, dass gute Arbeitsstandards ein Recht jedes Arbeiters sein sollen und dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen, hohe Umwelt- und Sozialstandards in ihrer Lieferkette zu vertreten.
Legal und Illegal verschwimmt auf Indonesiens Zinn-Insel
Im November 2008 besuchte FinnWatch das Indonesische Zentrum der Zinnförderung, Banka Island, um den Bericht zu aktualisieren, den makeITfair zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen des Zinnabbaus für Kleinelektronikgeräte geschrieben hatte. FinnWatch fand schwerwiegende Umweltzerstörung, nicht regulierten Bergbau und inakzeptable Arbeitsbedingungen der Arbeiter vor.
Wie wirken wir zusammen? Bericht des Runden Tisches von makeITfair und GoodElectronics
Der Bericht des Runden Tisches von makeITfair und GoodElectronics mit Vertretern der Elektronikindustrie gibt eine Zusammenfassung der Präsentationen und Diskussionen des Treffens. Ebenso enthalten sind Vorschläge für weitere Aktivitäten.
Philippinische Computerindustrie hält ihr Versprechen nicht
Neue makeITfair-Studie zeigt: Arbeitsbedingungen in der philippinischen Computer-Industrie haben sich kaum verbessert
Südafrikanische Gemeinden fordern: „freie, frühzeitige und informierte Zustimmung!“
Polokwane, Südafrika: auf einem von der Benchmark Foundation und SOMO organisierten Treffen haben Vertreter der Gemeinden, die rund um die Bergbaugebiete der großen Platinminen liegen, gemeinsame Forderungen verabschiedet. „Freie, frühzeitige und informierte Zustimmung“, wenn es um Fragen des Bergbaus geht, der ihre Gemeinden beeinträchtigt, etwa durch Umsiedlungen, Erdarbeiten, etc.
Tausende Verbraucher fordern faire Handys
makeITfair überreicht Unterschriften an Mobiltelefonhersteller
Apple-Gewinn auf Kosten chinesischer ArbeiterInnen
Internationaler makeITfair-Aktionstag am 7.5. fordert faire Arbeitsbedingungen
Neues iPhone – Alte Probleme
Studie zeigt anhaltende Arbeitsrechtsverletzungen bei der Produktion von iPhones in China
Faire Handys auf der Funkausstellung? Fehlanzeige!
Germanwatch vergleicht deutsche Mobilfunkanbieter zu Menschenrechten und Nachhaltigkeit
Migrant workers in Malaysian electronics industry face atrocious working conditions
Migrant workers in Malaysia’s electronics industry are heavily indebted by the time they start working because of extortionate fees of recruitment agencies. Migrant workers are paid less, sometimes even only half, of what they were promised by the agencies that recruited them, and deductions are made from wages without proper explanation. Workers will undergo HIV testing as part of medical screening and women workers have to have mandatory pregnancy tests and are sent back home if they get pregnant. Contracts, if received at all, are often in a language not understood by the migrant workers, and migrants regularly work up to 72 hour per week.




